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Therapiehunde in der Praxis Matternstraße 7

Tiergestützte Therapie als Begleitung in der Logopädie, Lerntherapie und Ergotherapie

Tiere helfen Menschen durch die Kraft ihrer Instinkte und ihr angeborenes Sozialverhalten.

Sie nehmen Emotionen, Lebenskraft und Konflikte im Menschen wahr und reagieren oft mit seismographischer Sensibilität und stabilisierender Instinktsicherheit darauf. Sie spiegeln und beeinflussen so den Menschen in verblüffender Weise.
Wenn Sie unsicher sind im Umgang mit Hunden, sprechen Sie mich darauf an. Wir können dafür sorgen, dass Sie dennoch Angst- und Sorgen frei bei uns die Therapien erhalten. Hier haben wir für Sie und  Ihre Kinder ein paar Informationen zum sicheren Umgang zusammengestellt. Dies ist nützlich und sinnvoll beim Umgang mit Hunden
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Durch ihre Lebendigkeit und Zugewandtheit fördern sie den Umgang mit Nähe und Distanz, die soziale Intelligenz und lebenspraktische Kompetenzen, besonders auch bei Kindern.
Im Zusammenleben mit Tieren wird ein gesundheitsfördernder Lebensstil mit einem strukturierten Tagesablauf und die disziplinierte Übernahme von Verantwortung und Fürsorge etabliert. Einschränkungen der Wahrnehmung und der Beweglichkeit können durch das kontinuierliche, tiergestützte Training oft nachhaltig verbessert werden.
Meine Hunde Elli, Leila und Eric ein Jack Russel-Windspiel – Mischling, ein Schäferhund- Labrador Mischling und ein Neufundländer Rüde sind zwischen 6 und 1 Jahre alt, Elli und Eric sind nach den Delta-Society-Richtlinien zertifizierte  Therapiebegleithunde. Leila wird durch eine Hundepsychologin seit zwei Jahren zur Begleitung in Heime und Alteneinrichtungen betreut und ausgebildet.


Elli eignet sich durch ihr quirliges, verspieltes Temperament besonders zur Therapie von  Hundephobien, Sozialphobie sowie  Agoraphobie. Daneben erleichtert sie  auch die Kontaktaufnahme innerhalb bestehender Therapien, indem sie als sog. Veränderungsmodell (Vorbild) mitarbeitet und durch wertfreie Nähe kommunikative und heilende Gefühle wachruft. Eric, unser eineinhalbjähriger Neufundländer Rüde absolviert gerade seine Ausbildung zum Therapiebegleithund. Derzeit ist er in den Therapien in der MAtternstraße etableirt und spielerisch anwesend. Er unterstützt die laufenden Therapien mit Übungen und als Kommunikator. Sein ausgeglichenes Temprament läßt Kinder und Erwachsene schnell Bindungen aufbauen und schafft Vertrauen, Ansprachesituationen sowie Hinlenkung auf Teile innerhalb einer Sprach-Therapie, die damit prima ergänzt werden können. Die wichtigsten Tätigkeitsfelder sind bei Autismus, Mutismus, Sprachentwicklungsbehinderungen, Lerntherapien und Verhaltensauffälligkeiten durchdacht und praktiziert, ohne die eigentlichen Ziele der Therapie aus dem Auge zu verlieren. Unsere Hunde sind kein Therapieersatz, sie bereichern und zentrieren Sequenzen einer Therapie um Ziele zu erreichen oder als positive Rückmeldung bei gemeisterten Anforderungen während der Therapie. Die hundgestützte Therapie ist besonders in Amerika und Kanada etabliert.

Ein anderes Betätigungsfeld ist die Therapie der Hundephobie, die wir anbieten.

1. Die Anforderungen an unsere Therapiebegleithunde für die Therapie der Hundephobie sind Gesundheit, Wesensfestigkeit, ein gesundes Sozialverhalten, ein guter Grundgehorsam, Beweglichkeit und Temperament. Vorteilhaft ist ein großer Hund, da dieser größere Angst auslösen kann, was zu guten Erfolgen führt.

2. Angst ist ein normales Gefühl und darf bleiben. Der Teufelskreis der Hundephobie entsteht erst durch die kognitive Verknüpfung außen wahrgenommener Hunde mit inneren Fantasien von katastrophaler Gefahr und Angst vor den resultierenden Streßphänomenen im eigenen Körper. Die Bedrohung kommt so von außen und innen und wird damit subjektiv katastrophal und unkontrollierbar. Der Mensch flüchtet und vermeidet in Zukunft die Angstsituation.

3. Je konsequenter die Konfrontation, umso beherrschbarer wird die Angst! Folglich ist ein Training am effektivsten, bei dem eine Angsthierarchie standardisierter Situationen systematisch trainiert wird, die den Katastrophenfantasien um Hunde möglichst nahe kommen. Die einzelnen Situationen darf der Patient erst verlassen, wenn die Angst nachgelassen hat, um den Teufelskreis aus Flucht und Vermeidung zu durchbrechen.

4. Diese Standardsituationen lassen sich mit einem dafür ausgebildeten Hund leicht trainieren. Dem Hund macht diese Arbeit Freude, da sie in weiten Teilen dem natürlichen Spielverhalten der Hunde entspricht. Der Hund muß an den Umgang mit ängstlichen Menschen zuvor gewöhnt werden, um nicht durch Irritiertheit den Spieltrieb zu verlieren.

5. Standardsituationen sind unter anderem schnelles Vorbeirennen von hinten und vorn, Gegenstände schnappen, Springen, Anspringen, Knurren, Bellen, Zerrspiele, Zähnezeigen, Hand ins Maul nehmen, Kampfspiele mit anderen Hunden.

6. Ein Patient, der mit diesen Situationen umgehen, den Hund selbständig außer Sichtweite des Therapeuten auch abgeleint führen kann und auch beim Zusammenkommen mit einer anderen Angst unter erhöhten Streßbedingungen noch die Hundeangst kontrollieren kann, ist geheilt; was nach ca. 20 Stunden meist der Fall ist.

Haus - und Heimbesuche auch mit Hund